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Nachts im Medienhafen Düsseldorf

Nachts im Medienhafen Düsseldorf

Der Medienhafen in Düsseldorf ist auch bei Dunkelheit mit seinen architektonisch abwechslungsreichen und farbig angestrahlten Gebäuden ein interessantes Fotoziel. Ein paar Impressionen aus dem November 2019:

Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Blick zwischen den beiden Hochhäusern am Ende der Speditionsstraße im Medienhafen
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Blick auf die Pebble’s Terrasse des Hyatt Regency Düsseldorf, Rheinturm und Fußgängerbrücke
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Sternenhimmel über einem der beiden Hochhäusern am Ende der Speditionsstraße
Das Bild zeigt den Rheinturm Düsseldorf bei Nacht.
Die Turmspitze des Rheinturms mit Restaurants und Antennenplattformen. Oben die Sendeantenne für digitales Fernsehen.
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Spitzer Winkel am „Kai-Center“
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Noch ein Blick zwischen die Hochhäuser
Riesenrad Düsseldorf bei Nacht

Riesenrad Düsseldorf bei Nacht

Von Ende Oktober 2018 bis Ende Januar 2019 war auf dem Burgplatz in der Düsseldorfer Altstadt, unmittelbar am Rhein, wieder das Riesenrad „Wheel of Vision“ aufgebaut. Mit 55 m Höhe und 42 Gondeln war das Riesenrad wie in den Jahren zuvor eine unübersehbare Sichtmarke am Rhein.

Über 1000 m LED-Schläuche sorgten auch bei Dunkelheit für gute Sichtbarkeit des Rads und für ein attraktives und viel fotografiertes Fotomotiv. Gut passte dazu der Schnee Ende Januar, und bei gleichzeitiger eisiger Kälte war auch die Gelegenheit für Langzeitbelichtungen des sich drehenden Riesenrads ohne sich während der Belichtung durch das Bild bewegende Spaziergänger gegeben.

Menschenleere Rheintreppe nach dem abendlichen Betriebszeitende des Riesenrads:

Blick vom Burgplatz auf die nächtliche Skyline des Medienhafens mit Rheinturm und Kniebrücke:

Niedrigwasser an der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf

Niedrigwasser an der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf

Anfang Dezember 2018 hat der Rhein nach der Dürre des Sommers und des Herbstes immer noch einen so niedrigen Wasserstand wie selten zuvor. Das ermöglicht an Stellen zu fotografieren, die normalerweise trockenen Fußes nicht zu erreichen sind und eröffnet ungewohnte Blicke auf den Strom – hier an der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf.

Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf
Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf bei Niedrigwasser

Alle Bilder wurden mit 15 bzw. 24 mm Brennweite aufgenommen.

Blick auf einen Brückenpfeiler der Theodor-Heuss-Brücke

Am Brückenpfeiler ist gut zu erkennen, bis zu welcher Höhe das Wasser ohne Niedrigwasser steht.

Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf
Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf

Bei normalem Wasserstand sind die Steine und der Sand dahinter unterhalb der Wasserlinie.

Sonnenaufgang an der Flughafenbrücke – Minolta MC Rokkor-PF 58 mm 1.4

Sonnenaufgang an der Flughafenbrücke – Minolta MC Rokkor-PF 58 mm 1.4

Das 58 mm 1.4 Minolta MC Rokkor-PF  Objektiv ist ein spezielles Objektiv: offenblendig nicht sehr kontrastreich und auch nicht überragend scharf, aber mit mit einem sehr sanften Bokeh und eigener Farbwiedergabe versehen, kann es  aus heutiger Sicht einen schönen Vintage-Look produzieren. Damit eignet sich das Objektiv in erster Linie für einen besonderen Portrait-Look, aber eben nicht nur dafür.

Auch im Sonnenaufgang kann das Objektiv schöne Bilder erzeugen – hier früh morgens an der Flughafenbrücke Meerbusch-Düsseldorf, die den Rhein überquert.

Sonnenaufgang an der Flughafenbrücke Meerbusch – Düsseldorf
Sonnenaufgang mit dem Minolta MC Rokkor-PF 58 mm 1.4
Lange Schatten durch die tiefstehende Sonne

Heinrich-Ehrhardt-Brücke Düsseldorf

Düsseldorf, Heinrich-Ehrhardt-Straße

Die 1981 gebaute Heinrich-Ehrhardt-Brücke überführt die Bundesstraßen 1, 7 und 8 über die Richtung Duisburg verlaufende Eisenbahnstrecke. Die Schrägseilbrücke aus Stahl mit 2 Mittelpylonen hat eine Gesamtlänge vom 177 m und eine Breite von 39 m. Die Stützweiten betragen 14,00 m – 30,00 m – 88,80 m – 30,00 m – 14,00 m.

Heinrich-Ehrhardt-Brücke
Heinrich-Ehrhardt-Brücke (01.02.2012)

Heinrich-Ehrhardt-Brücke
Heinrich-Ehrhardt-Brücke (14.08.2012)

Heinrich-Ehrhardt-Brücke
Heinrich-Ehrhardt-Brücke (14.08.2012)

Heinrich-Ehrhardt-Brücke
Heinrich-Ehrhardt-Brücke (14.08.2012)

Blick von der Heinrich-Ehrhardt-Brücke
Blick von der Heinrich-Ehrhardt-Brücke (14.08.2012)

Heinrich Ehrhardt gründete 1889 die Fa. Rheinmetall, deren Werksgelände sich nur wenige 100m von der Brücke entfernt ebenfalls an der Heinrich-Ehrhardt-Straße befand. Heute ist nur noch die Hauptverwaltung der Firma dort ansässig.

Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf

Düsseldorf-Ludenberg, Ludenberger-Str.

Die Pfeiffer-Brücke verbindet Düsseldorf-Ludenberg und -Gerresheim mit dem Grafenberger Wald. Mit dem Erbauungsjahr 1907 wurde sie schon vor der Eingemeindung von Ludenberg und Gerresheim nach Düsseldorf errichtet und steht seit 1987 unter Denkmalschutz. Verkehrstechnisch hat die Brücke heute keine Bedeutung. Sie ermöglicht Spaziergängern im Grafenberger Wald eine geringfügige Abkürzung durch eine sonst an dieser Stelle nicht mögliche Überquerung der Bundesstraße 7 . Es spricht nichts dafür, daß die Brücke früher eine größere Bedeutung gehabt haben könnte.

Benannt ist die Brücke nach ihrem Stifter Wilhelm Pfeiffer (1829 – 1900),  Mitinhaber des Düsseldorfer Bankhauses Trinkaus und  ab 1866 auch Präsident der Düsseldorfer Handelskammer.

 

Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf
Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf (13.06.2006)
 

Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf
Bögen und Pfeiler der Pfeiffer-Brücke sind nicht in durchgehender Brückenbreite ausgeführt (13.06.2006)
 

Bei der Planung vor über 100 Jahren entschied man sich gegen eine Brücke aus einem einzigen flach gewölbten Bogen, um die durch den nicht sehr tragfähigen Untergrund erforderliche aufwändige Gründung an den Widerlagen kostengünstiger gestalten zu können. Stattdessen baute man eine Pfeilerbrücke mit drei korbbogenförmigen Öffnungen, wobei aus ästethischen Gründen die Pfeiler und Bögen nicht in durchgehender Brückenbreite ausgeführt wurden, sondern die Fahrbahn mittels eisenarmierter Betonbalken auf zwei getrennten Bögen aufgelagert wurde.

Die mittlere Öffnung hat eine Spannweite von 14 m. Die beiden seitlichen Öffnungen haben jeweils 7,80 m Spannweite. Die Brücke ist einschl. Verblendung 10,50m breit und die Fahrbahn liegt 9,70 m über darunter verlaufenden Ludenberger Straße (B 7).

Die Bauausführung erfolgte durch die A.-G. Wayß & Freytag. Die Verblendsteine stammen aus dem Ruhrkohlensandsteinbruch Broich bei Speldorf (damit müsste der Steinbruch Rauen am Kassenberg in Mülheim an der Ruhr gemeint sein) und die Werksteine aus den Basaltlavabrüchen in Kottenheim (Eifel).

 

 

 

Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf
Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf (13.06.2006)

Die Gitter waren ursprünglich nicht vorhanden und wurden erst nachträglich angebracht.

 

Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf
Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf (13.06.2006)
Stand: 29.12.2011

Freeman-Brücke Düsseldorf 1945 bis 1947

Freeman Pontonbrücke Düsseldorf

Nach Sprengung sämtlicher Rheinbrücken am 3. März 1945 und Kriegsende wurde von britischen Pionieren Ende 1945 aus Bailey-Elementen die erste feste Behelfsbrücke auf Düsseldorfer Stadtgebiet errichtet. Die 800m lange „Freeman-Bridge“ wurde im November 1945 für den Verkehr freigegeben, war mit nur einer Fahrbahn recht schmal und ruhte z.T. auf Holzpfeilern.

Am 11. Dezember 1947 wurde die Brücke durch einen Schleppkahn gerammt und so stark beschädigt, daß keine Instandsetzung mehr möglich war, sondern die Demontage erfolgte.

 

Freeman-Brücke Düsseldorf 1945 bis 1947
Foto: Sammlung des Autors

 

Das undatierte Foto muß zwischen November 1945 und Dezember 1947 entstanden sein. In der Mitte des Bildes sieht man einen übriggebliebenen Pfeiler der zerstörten Oberkasseler Brücke. Rechts ist zwischen den Pfeilern der Freeman-Brücke im Hintergrund der Anleger für die damals eingerichtete provisorische Fährverbindung über den Rhein zu erkennen.