Schlagwort: Brücken

Griethausener Brücke

Griethausener Brücke

Die Griethausener Brücke bei Kleve kurz vor der niederländischen Grenze ist heute ein über 150 Jahre altes technisches Denkmal und – in typischer niederrheinischer Landschaft gelegen – immer einen Ausflug wert.

1863 bis 1865 wurde eine neue Eisenbahnstrecke von Kleve nach Zevenaar (Niederlande / bei Arnheim) gebaut, die bei Griethausen den Rhein überquerte. Die eigentliche Rheinüberquerung erfolgte mit einer seilgeführten Eisenbahnfährverbindung, einem sog. Trajekt. Für die Überquerung des Altrheinarms bei Griethausen wurde jedoch eine Fachwerkträgerbrücke aus Stahl mit einer Öffnungsweite von 110, 4 m gebaut. Da das Gelände zwischen Altrheinarm und Rhein durch Hochwasser überschwemmungsgefährdet ist, schließt sich an die Altrheinbrücke in Richtung Rhein eine mehrere hundert Meter lange Vorflutbrücke an.

Griethausener Brücke

Bereits ab Herbst 1888 wurde die Verbindung nicht mehr durch Güterzüge befahren. Der Schnellzugverkehr war bereits im Jahr zuvor eingestellt worden. Neu erbaute Eisenbahnbrücken über den Rhein, wie die im Dezember 1874 in Betrieb genommene Eisenbahnbrücke Wesel, waren erheblich leistungsfähiger.

Für den reinen Nahverkehr wurde das Trajekt bis 1912 betrieben. Danach gab es bis 1926 nur noch eine Fährverbindung für den reinen Personenverkehr. Allerdings wurde der linksrheinische Teil der Strecke mit der Griethausener Brücke bis 1945 weiter für Personen- und Güterverkehr benutzt.

Griethausener Brücke

Zum Ende des 2. Weltkriegs nutzte die die britische Armee die vorhandene Bahnstrecke und baute im April/Mai 1945 zur Versorgung der kämpfenden Truppen eine Kriegsbrücke über den Rhein, die aber bereits ab April 1946 nicht mehr befahren wurde und im Oktober 1946 wieder abgebaut war. Einzig in diesem Zeitraum gab es eine durchgehende Verbindung über den Rhein.

Nach dem Krieg wurde der linksrheinische Streckenteil wieder in Betrieb genommen und bis 1960 für den Personenverkehr und danach bis 1983 nur noch für den Güterverkehr zur unmittelbar am Rhein gelegenen Olmühle genutzt. Die Bahnstrecke wurde bis auf die Griethausener Brücke und die anschließende Flutbrücke zurückgebaut. Heute ist die Brücke in Privatbesitz.

Griethausener Brücke und Flutbrücke

Die Flutbrücke besteht aus 20 Feldern mit je 19,20 m lichter Weite. Das gesamte Bauwerk aus Altrheinbrücke und Flutbrücke hat eine Länge von ca. 456 m.

Flutbrücke zwischen Rhein und Griethausener Brücke

Während die Altheinbrücke nur eingleisig ist, wurden die Pfeiler der Flutbrücke bereits für die Aufnahme eines zweiten Gleises ausgelegt, der jedoch nie gebaut wurde.

Flutbrücke zum Rhein bei Griethausen

Die Brücke befindet sich trotz ihres Alters noch in einem bemerkenswert gutem Zustand. Ursache ist das verwendete Puddeleisen, ein damals im sog. Puddelverfahren hergestelltes Schmiedeeisen, ein Stahl, der aber nicht mit dem heute verwendeten Schweißstahl identisch ist. U.a. durch einen relativ hohen Phosphorgehalt hat das Puddeleisen eine hohe Korrosionsbeständigkeit.

Griethausener Brücke
Griethausener Brücke bei Hochwasser
Niedrigwasser an der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf

Niedrigwasser an der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf

Anfang Dezember 2018 hat der Rhein nach der Dürre des Sommers und des Herbstes immer noch einen so niedrigen Wasserstand wie selten zuvor. Das ermöglicht an Stellen zu fotografieren, die normalerweise trockenen Fußes nicht zu erreichen sind und eröffnet ungewohnte Blicke auf den Strom – hier an der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf.

Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf
Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf bei Niedrigwasser

Alle Bilder wurden mit 15 bzw. 24 mm Brennweite aufgenommen.

Blick auf einen Brückenpfeiler der Theodor-Heuss-Brücke

Am Brückenpfeiler ist gut zu erkennen, bis zu welcher Höhe das Wasser ohne Niedrigwasser steht.

Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf
Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf

Bei normalem Wasserstand sind die Steine und der Sand dahinter unterhalb der Wasserlinie.

Sonnenaufgang an der Flughafenbrücke – Minolta MC Rokkor-PF 58 mm 1.4

Sonnenaufgang an der Flughafenbrücke – Minolta MC Rokkor-PF 58 mm 1.4

Das 58 mm 1.4 Minolta MC Rokkor-PF  Objektiv ist ein spezielles Objektiv: offenblendig nicht sehr kontrastreich und auch nicht überragend scharf, aber mit mit einem sehr sanften Bokeh und eigener Farbwiedergabe versehen, kann es  aus heutiger Sicht einen schönen Vintage-Look produzieren. Damit eignet sich das Objektiv in erster Linie für einen besonderen Portrait-Look, aber eben nicht nur dafür.

Auch im Sonnenaufgang kann das Objektiv schöne Bilder erzeugen – hier früh morgens an der Flughafenbrücke Meerbusch-Düsseldorf, die den Rhein überquert.

Sonnenaufgang an der Flughafenbrücke Meerbusch – Düsseldorf
Sonnenaufgang mit dem Minolta MC Rokkor-PF 58 mm 1.4
Lange Schatten durch die tiefstehende Sonne

Rheinbaben-Brücke Wesel (1917-1945)

Nachdem bereits 1872-1875 in Wesel eine Eisenbahnbrücke über den Rhein errichtet wurde, konnte nach 3-jähriger Bauzeit am 27. Juli 1917 die Rheinbaben-Brücke dem Verkehr übergeben werden. Die Straßenbrücke, mit deutlicher Ähnlichkeit zur 10 Jahre früher fertiggestellten Rheinbrücke Duisburg-Homberg, wurde als Gerberfachwerkbalken konstruiert. Die Feldweiten betrugen 55,0 m – 55,0 m – 97,5 m – 150,0 m – 97,5 m – 55,0 m. Somit ergibt sich eine Gesamtlänge von 510 m. Die Nutzbreite betrug 11 m (Fahrbahn 7,50 m + 2 Fußwege mit je 1,75 m).

Rheinbaben-Brücke Wesel
Rheinbaben-Brücke Wesel (Foto: Sammlung des Autors)

Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wurde die Rheinbaben-Brücke von der deutschen Wehrmacht am 03. März 1945 gesprengt. Auf den Gründungen der Strompfeiler wurde 1952 -1953 eine neue Brücke errichtet.

Namensgeber der Brücke war Georg Freiherr von Rheinbaben, ab 1896 Regierungspräsident in Düsseldorf, 1899 bis 1901 preußischer Innenminister und von 1901 bis 1910 preußischer Finanzminister.1910 bis zu seinem Ruhestand 1918 war er Oberpräsident der Rheinprovinz. Am 04. Juni 1914 wurde er zum Ehrenbürger von Wesel ernannt.

Stand: 09.05.2013

 

Waldschlößchenbrücke Dresden (im Bauzustand 2011)

Die Waldschlößchenbrücke ist eine Stahlbrücke mit einer Fahrbahnplatte aus Beton unterhalb des Waldschlösschens im Elbtal in Dresden.

Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)
Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)

Mit insgesamt 10 Feldern hat die Waldschlößchenbrücke eine Gesamtlänge von 635 m. Das Flußfeld besteht aus einer Bogenbrücke mit einer Stützweite von 148 m. In den Vorlandbereichen betragen die Stützweiten zwischen 80,2 m und 30,4 m. Im Bereich des Bogens hat die Waldschlößchenbrücke mit 4 Fahrspuren sowie Fuß- und Radwegen eine Breite von rund 28 m.

Nach Baubeginn Ende 2007 soll die Brücke im Sommer 2013 dem Verkehr übergeben werden.

Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)
Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)

Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)
Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)

Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)
Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)

Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)
Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)

Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)
Waldschlößchenbrücke Dresden (14.08.2011)

Stand: 04.04.2013

 

 

Brücke zur Liebesinsel, Mirow

Zum Gebäudeensemble der Schlossinsel in Mirow gehört die sogenannte Brücke zur Liebesinsel. Die genietete, aus einem Bogen bestehende Stahlbrücke wurde 1918 erbaut und 1997 instandgesetzt. Die Schlossinsel war eine der Nebenresidenzen der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz und steht heute unter Denkmalschutz.

Mirow liegt am westlichen Rand der Mecklenburgischen Kleinseenplatte, südwestlich der Müritz und kurz vor der Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommerns zu Brandenburg.

Brücke zur Liebesinsel
Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)

Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)
Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)

Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)
Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)

Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)
Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)

Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)
Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)

Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)
Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)

Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)
Mirow, Brücke zur Liebesinsel (10.09.2006)

Stand: 02.04.2013

 

Neulandbrücke Leverkusen

Leverkusen, Rheinallee (Neuland-Park)

Die Neulandbrücke in Leverkusen wurde ebenso wie der  St. Antonius Steg zur Landesgartenschau Nordrhein-Westfalen 2005 gebaut. Der Park wurde an dieser Stelle auf einer abgedichteten Mülldeponie angelegt, wodurch zur Gründung der Neulandbrücke 32 Rammpfähle mit einer Länge von jeweils 24 m für die 4 Fundamente der Brücke notwendig waren.

Die 145 m lange dreifeldrige Brücke (39 m, 45 m und 39 m) mit beidseitigen Kragarmen von jeweils 11 m hat eine Gehwegbreite von 3,50 m. Die Hauptträger sind aus Rohrprofilen gebildetes Fachwerke, an die die orthotrope Platte in verschiedenen Höhen anbindet.

Neulandbrücke Leverkusen
Neulandbrücke Leverkusen (07.10.2007)

Neulandbrücke Leverkusen
Neulandbrücke Leverkusen (07.10.2007)

Neulandbrücke Leverkusen
Neulandbrücke Leverkusen (07.10.2007)

Neulandbrücke Leverkusen
Neulandbrücke Leverkusen (07.10.2007)

Neulandbrücke Leverkusen
Neulandbrücke Leverkusen (07.10.2007)

Stand 23.03.2013

Hubbrücke Plau am See

Plau am See liegt in Mecklenburg-Vorpommern, südlich von Rostock nahe der A19, ungefähr in Höhe der Müritz. Die stählerne Hubbrücke über die Elde, einem Nebenfluß der Elbe, wurde 1916 erbaut. Mit einer Hubhöhe von max. 1,86m ist sie die Brücke mit der höchsten Hubhöhe in Mecklenburg, wobei die Durchfahrtshöhe vom Wasserstand der Elde abhängig ist.

Nachdem die Brücke 1945 vor der Sprengung gerettet wurde, erfolgte 1992 eine Rekonstruktion und Erneuerung. Im Jahr 2000 erfolgte nochmals eine Grundinstandsetzung einschließlich neuer Antriebstechnik. Seitdem kann die Hubbrücke auch fernbedient angehoben werden.

Hubbrücke Plau am See
Hubbrücke Plau am See (07.09.2006)

Hubbrücke Plau am See
Hubbrücke Plau am See (07.09.2006)

Hubbrücke Plau am See
Hubbrücke Plau am See (07.09.2006)

Hubbrücke Plau am See
Hubbrücke Plau am See (07.09.2006)

Hubbrücke Plau am See
Hubbrücke Plau am See (07.09.2006)

Stand 17.03.2013

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp

Von 1963 bis 1974 wurde die 43,7 km lange Autobahnstrecke vom Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg (A3) bis zur niederländischen Grenze bei Venlo gebaut. Im Rahmen des 3. Bauabschnittes der damals noch als A2 bezeichneten Autobahnstrecke, heute ein Teilstück der  A40, entstand die Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp bei Rheinkilometer 778,3. 1966 wurde vom damaligen Rheinbrücken-Neubauamt Köln der Bauwettbewerb öffentlich ausgeschrieben. Die Arbeiten an der Schrägseilbrücke mit in der Brückenachse im Mittelstreifen stehenden 2 Pylonen und Seilfächern begannen im Winter 1966/67. Die Verkehrsfreigabe des Bauabschnittes erfolgte am 16.10.1970.

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp (05.03.2013)

Die Länge der 33,7 Mio. DM teuren Brücke beträgt 777,40 m (zwischen den Auflageachsen der Widerlager), bei einer Breite von 36,30 m. Die Stromöffnung hat eine Spannweite von 350,00 m. Die Tragwerkselemente der Brücke sind neben dem durchlaufendem Haupträger, bestehend aus einem zweizelligen Hohlkasten mit 12,70 m Breite und 3,75 m Höhe, die beiden Pylone mit je 49 m Höhe (von der Fahrbahn bis zur Spitze) und die Seilfächer.

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp (05.03.2013)

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp (05.03.2013)

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp (05.03.2013)

Von Oktober 2004 bis Dezember 2006 wurde die Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp mit Kosten von ca. 7 Mio. Euro umfassend saniert. Neben der Erneuerung des Korrosionsschutzes der rund 1.000 Quadratmeter umfassende Außenfläche der Brücken-Pylone mussten vor allem die insgesamt 22,7 km Tragseile, bestehend aus 12 Seilgruppen mit je 9 Seilen, einen neuen Korrosionsschutz erhalten. Diese waren, von außen nicht sichtbar, im Inneren von Korrosion befallen. Die einzelnen Seile im Innern der Seilbündel rieben sich aneinander und zerstörten so den Korrosionsschutz. Um dieses Schadensbild zukünftig zu verhindern, wurden bei der Sanierung die Einzelseile der Seilbündel auseinander gezogen und mit eingesetzten Abstandshaltern dauerhaft auf Abstand gespreizt. Danach erhielten die Seile mit einer gesamten Oberfläche von ca. 5000 Quadratmetern einen neuen Anstrich. Weiterhin wurde der Mittelstreifenbereich mit einem neuen Korrosionsschutz versehen sowie Fahrbahnübergänge zwischen Straße und Brücke durch lärmärmere Konstruktionen ersetzt.

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
Sanierung 2004 bis 2006 (13.06.2006)

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
gespreizte Seile (05.03.2013)

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
Seilspreizung nach der Sanierung 2004 bis 2006 (05.03.2013)

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
linksrheinischer Pylon (05.03.2013)

Ab Ende Juli 2007 wurden 11 Wochen lang in beiden Fahrtrichtungen jeweils der rechte Fahrstreifen und der Rad/Gehweg saniert, wobei neue Abdichtung gegen Korrosion eingebaut und anschließend die Fahrbahnoberflächen erneuert wurden.

Ab Mai 2008 war die Brücke für 8 Wochen für 8 Wochen nur zweistreifig zu befahrbar, um im Vorjahr wegen schlechten Wetters nicht beendete Abdichtungs- und Korrosionsschutzarbeiten sowie die Erneuerung der Fahrbahnoberfläche im Rad- und Gehwegbereich abzuschließen.

Von Ende Juli 2010 bis Dezember 2010 wurde in beiden Richtungen der rechte Fahrstreifen gesperrt, um in diesen Bereichen durch den Verkehr verursachte Schwingungen zu minimieren, damit Schweißarbeiten unterhalb der Fahrbahnplatten zur Beseitigung von Brückenschäden möglich waren.

Im Februar 2011 wurden erneut Schweißarbeiten unterhalb der Fahrbahnplatten durchgeführt. Im August 2011 wurden Fahrbahnreparaturen durchgeführt und im September 2011 wurden zwischen die Brückenseile zusätzliche Distanzschellen eingebaut, um durch Wind entstehende Schwingungen zu minimieren.

Insgesamt wird die Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp dauerhaft reparaturbedürftig bleiben, weshalb es mittlerweile erste Überlegungen für einen Neubau gibt.

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp (05.03.2013)

Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp
Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp (05.03.2013)

Stand 09.03.2013

Heinrich-Ehrhardt-Brücke Düsseldorf

Düsseldorf, Heinrich-Ehrhardt-Straße

Die 1981 gebaute Heinrich-Ehrhardt-Brücke überführt die Bundesstraßen 1, 7 und 8 über die Richtung Duisburg verlaufende Eisenbahnstrecke. Die Schrägseilbrücke aus Stahl mit 2 Mittelpylonen hat eine Gesamtlänge vom 177 m und eine Breite von 39 m. Die Stützweiten betragen 14,00 m – 30,00 m – 88,80 m – 30,00 m – 14,00 m.

Heinrich-Ehrhardt-Brücke
Heinrich-Ehrhardt-Brücke (01.02.2012)

Heinrich-Ehrhardt-Brücke
Heinrich-Ehrhardt-Brücke (14.08.2012)

Heinrich-Ehrhardt-Brücke
Heinrich-Ehrhardt-Brücke (14.08.2012)

Heinrich-Ehrhardt-Brücke
Heinrich-Ehrhardt-Brücke (14.08.2012)

Blick von der Heinrich-Ehrhardt-Brücke
Blick von der Heinrich-Ehrhardt-Brücke (14.08.2012)

Heinrich Ehrhardt gründete 1889 die Fa. Rheinmetall, deren Werksgelände sich nur wenige 100m von der Brücke entfernt ebenfalls an der Heinrich-Ehrhardt-Straße befand. Heute ist nur noch die Hauptverwaltung der Firma dort ansässig.

St. Antonius Steg Leverkusen

Leverkusen, Rheinallee

Der St. Antonius Steg wurde zur Landesgartenschau 2005 gebaut. Er gehört zum südlichen Ende des Neuland-Parkes und verbindet den Platz an der St. Antonius-Kirche mit der Uferpromenade am Rhein. Der Steg hat eine Gesamtlänge von 175 m, überquert die Rheinalle und endet am Rhein in einer Aussichtsplattform. In den 18m hohen Pylon der Stahl-Schrägseilbrücke ist ein Aufzug eingebaut, der die barrierefreie Nutzung der Fußgängerbrücke ermöglicht. Zur St. Antonius-Kirche hin verläuft der Steg in einer abfallenden Rampe.

St. Antonius Steg, Leverkusen / Germany
Überquerung Rheinallee (07.10.2007)

St. Antonius Steg, Leverkusen / Germany
St. Antonius Steg, Leverkusen (07.10.2007)

St. Antonius Steg, Leverkusen / Germany
Pylon mit Aufzug (07.10.2007)

St. Antonius Steg, Leverkusen / Germany
Blick von der Aussichtsplattform (07.10.2007)

St. Antonius Steg, Leverkusen / Germany
St. Antonius Steg, Leverkusen (07.10.2007)

St. Antonius Steg, Leverkusen / Germany
Aussichtsplattform (07.10.2007)

Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf

Düsseldorf-Ludenberg, Ludenberger-Str.

Die Pfeiffer-Brücke verbindet Düsseldorf-Ludenberg und -Gerresheim mit dem Grafenberger Wald. Mit dem Erbauungsjahr 1907 wurde sie schon vor der Eingemeindung von Ludenberg und Gerresheim nach Düsseldorf errichtet und steht seit 1987 unter Denkmalschutz. Verkehrstechnisch hat die Brücke heute keine Bedeutung. Sie ermöglicht Spaziergängern im Grafenberger Wald eine geringfügige Abkürzung durch eine sonst an dieser Stelle nicht mögliche Überquerung der Bundesstraße 7 . Es spricht nichts dafür, daß die Brücke früher eine größere Bedeutung gehabt haben könnte.

Benannt ist die Brücke nach ihrem Stifter Wilhelm Pfeiffer (1829 – 1900),  Mitinhaber des Düsseldorfer Bankhauses Trinkaus und  ab 1866 auch Präsident der Düsseldorfer Handelskammer.

 

Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf
Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf (13.06.2006)
 

Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf
Bögen und Pfeiler der Pfeiffer-Brücke sind nicht in durchgehender Brückenbreite ausgeführt (13.06.2006)
 

Bei der Planung vor über 100 Jahren entschied man sich gegen eine Brücke aus einem einzigen flach gewölbten Bogen, um die durch den nicht sehr tragfähigen Untergrund erforderliche aufwändige Gründung an den Widerlagen kostengünstiger gestalten zu können. Stattdessen baute man eine Pfeilerbrücke mit drei korbbogenförmigen Öffnungen, wobei aus ästethischen Gründen die Pfeiler und Bögen nicht in durchgehender Brückenbreite ausgeführt wurden, sondern die Fahrbahn mittels eisenarmierter Betonbalken auf zwei getrennten Bögen aufgelagert wurde.

Die mittlere Öffnung hat eine Spannweite von 14 m. Die beiden seitlichen Öffnungen haben jeweils 7,80 m Spannweite. Die Brücke ist einschl. Verblendung 10,50m breit und die Fahrbahn liegt 9,70 m über darunter verlaufenden Ludenberger Straße (B 7).

Die Bauausführung erfolgte durch die A.-G. Wayß & Freytag. Die Verblendsteine stammen aus dem Ruhrkohlensandsteinbruch Broich bei Speldorf (damit müsste der Steinbruch Rauen am Kassenberg in Mülheim an der Ruhr gemeint sein) und die Werksteine aus den Basaltlavabrüchen in Kottenheim (Eifel).

 

 

 

Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf
Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf (13.06.2006)

Die Gitter waren ursprünglich nicht vorhanden und wurden erst nachträglich angebracht.

 

Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf
Pfeiffer-Brücke, Düsseldorf (13.06.2006)
Stand: 29.12.2011