Trioh-Hefter in schwarz-weiss

Ein alter Trioh-Hefter mit blankem Metall ohne Lackierung als schönes Vintage-Motiv. Ziel waren in diesem Fall schwarz-weiss Fotos mit hartem Kontrast.

Das Bild zeigt einen alten TRIOH-Hefter in schwarz-weiss fotografiert.
Trioh-Hefter

Der Markenname „Trioh“ wurde von der Firma Wulff & Sager aus Hamburg verwendet. Leider sind zu dieser Firma praktisch keine Informationen mehr zu finden.

Das Bild zeigt einen alten TRIOH-Hefter in schwarz-weiss fotografiert.
Trioh-Hefter

Auf dem Hefter finden sich jedoch die Abkürzungen D.R.G.M. für „Deutsche Reichs-Gebrauchsmuster“ und D.R.P. für „Deutsches Reichs-Patent“. D.R.G.M gab es von 1891 bis 1945, und 1945 war auch das Ende für D.R.P., wobei beide Abkürzungen möglicherweise auch noch in den Jahren nach 1945 auslaufend benutzt wurden.

Der Hefter dürfte also aus den 20er bis 30er Jahren des letzten Jahrhunderts stammen. Die aufwendige Bauart hat sich nicht durchgesetzt. Auch die Bedienung ist etwas umständlicher, denn der Hefter muß zum Einlegen des zu heftenden Papiers erst aufgeklappt werden. Aber er funktioniert immer noch einwandfrei!

Das Bild zeigt einen alten TRIOH-Hefter in schwarz-weiss fotografiert.
Trioh-Hefter

Für die hier gezeigten Fotos wurden zwei alte Auto Bellows Objektive verwendet. Beide sind allerdings nicht ganz so historisch wie der Hefter. Das Minolta Auto Bellows Rokkor 100mm 1:4 stammt aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Im gleichen Zeitraum dürfte das Novoflex Auto Bellows Noflexar 1:4/105 gebaut worden sein.

Auf den Bildern sind die Objektive nicht zu unterscheiden. Die Ergebnisse sind praktisch identisch.

An Auto Bellows Objektiven kann nur die Blende eingestellt werden. Die Fokussiereinheit fehlt komplett, da die Objektive für Balgengeräte gebaut sind. Der Fokus wird am Balgengerät oder am zusätzlich verwendeten Makro-Schlitten eingestellt.

Das Bild zeigt einen alten TRIOH-Hefter in schwarz-weiss fotografiert.
Trioh-Hefter