Auf Zollverein – Teil 1

Die Zeche Zollverein in Essen, 1986 nach über 100 Jahren Kohleförderung stillgelegt, gehört heute zusammen mit der zugehörigen Kokerei zum UNESCO-Welterbe. Die Anlage steht als Architektur- und Industriedenkmal unter Denkmalschutz und wird heute nach dem Prinzip „Erhalt durch Umnutzung“ vielfältig genutzt.

Für Fotografen bietet Zollverein tolle Motive. Im Außenbereich ist insbesondere die von den Architekten Fritz Schupp (1896–1974) und Martin Kremmer (1894–1945) architektonisch und technisch herausragend gestaltete Anlage Schacht XII zu nennen, sowie die 1961 ebenfalls unter Mitarbeit von Fritz Schupp fertiggestellte Kokerei Zollverein.

Im Innenbereich – aber nicht nur da – ist durch die Umnutzung bei weitem nicht mehr alles im Originalzustand. Erhaltene Anlagenteile können im „Denkmalpfad Zollverein“ besichtigt werden, der allerdings nur im Rahmen von Führungen für Besucher zugängig ist. Eher ungeeignet für uns Fotografen, weil der Gang durch die Anlage zu schnell vorbei ist.

Die hier gezeigten Bilder sind deshalb alle im Rahmen eines Fotoworkshops entstanden, der viel Zeit und Ruhe für die intensive Beschäftigung mit den historischen Zechenanlagen bot.

weiter zu Teil 2 „Auf Zollverein“

Wichtig für Fotografen: Zollverein ist eine beliebte Location für Foto- und Videoaufnahmen, aber es gibt klare Spielregeln dafür, und in vielen Fällen wird auch eine Genehmigung benötigt. Deshalb unbedingt vorher unter www.zollverein.de informieren! Es gibt dort (Stand März 2019) einen FAQ-Bereich zum Foto- und Filmaufnahmen, auch mit Kontaktinformationen. Nach meiner persönlichen Erfahrung wird auf Anfragen schnell und zuvorkommend geantwortet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.