Kategorie: alle

alle Blogartikel

Löwenzahn

Löwenzahn

Nach der Blüte des Löwenzahns im April bilden die haarigen Flugschirme ein schönes Motiv für Nah- und Makroaufnahmen.

Um trotz der geringen Schärfentiefe bei Makroaufnahmen ein durchgängig scharfes Bild zu erhalten, wurde das nachfolgende Bild aus 37 einzelnen Fotos mit untereinander leicht verschobener Schärfeebene erzeugt (Fokus-Stacking).

Das Bild zeigt Löwenzahn-"Fallschirme" in Nahaufnahme.
Löwenzahn-Flugschirme (Abbildungsmaßstab 1:1)

Die Aufnahmen der Flugschirme eignen sich auch gut für eine kontrastreiche schwarz-weiß Entwicklung.

das Bild zeigt zwei Löwenzahn-Flugschirme.
Löwenzahn-Flugschirme, hier als Einzelfoto ohne Stacking (Abbildungsmaßstab 1:1)
Im Rheinpark Duisburg mit dem Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm

Im Rheinpark Duisburg mit dem Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm

Der Rheinpark Duisburg in Duisburg-Hochfeld war früher ein Standort der Schwerindustrie. Heute sind davon nur noch wenige Fragmente vorhanden und das Gelände wurde zu einem öffentlich zugänglichen Freizeitpark umgestaltet.

Alle hier gezeigten Bilder wurden an einem späten Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang mit dem Zeiss Distagon T* 35mm 2.8 für Contax/Yashica aufgenommen.

Das Bild zeigt die Reste eines Sinterbunkers im Rheinpark Duisburg.
Reste eines Sinterbunkers
Das Bild zeigt eine Fußgängerbrücke im Rheinpark Duisburg.
Fußgängerbrücke im Rheinpark Duisburg

Unmittelbar am Rheinpark Duisburg gelegen sind zwei Rheinbrücken – die Eisenbahnbrücke Duisburg-Hochfeld und die Rheinbrücke Duisburg-Rheinhausen.

Das Bild zeigt die Rheinbrücke Duisburg-Hochfeld.
Rheinbrücke Duisburg-Hochfeld
Das Bild zeigt die Rheinbrücke Duisburg-Rheinhausen.
Rheinbrücke Duisburg-Rheinhausen
Das Bild zeigt alte Schienen im Rheinpark Duisburg.
Alte Schienen im Rheinpark
Nachts im Medienhafen Düsseldorf

Nachts im Medienhafen Düsseldorf

Der Medienhafen in Düsseldorf ist auch bei Dunkelheit mit seinen architektonisch abwechslungsreichen und farbig angestrahlten Gebäuden ein interessantes Fotoziel. Ein paar Impressionen aus dem November 2019:

Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Blick zwischen den beiden Hochhäusern am Ende der Speditionsstraße im Medienhafen
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Blick auf die Pebble’s Terrasse des Hyatt Regency Düsseldorf, Rheinturm und Fußgängerbrücke
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Sternenhimmel über einem der beiden Hochhäusern am Ende der Speditionsstraße
Das Bild zeigt den Rheinturm Düsseldorf bei Nacht.
Die Turmspitze des Rheinturms mit Restaurants und Antennenplattformen. Oben die Sendeantenne für digitales Fernsehen.
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Spitzer Winkel am „Kai-Center“
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Noch ein Blick zwischen die Hochhäuser
Bokehspezialist? Bokeh mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7

Bokehspezialist? Bokeh mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7

Das Hexanon AR 50mm 1.7 von Konica habe ich hier kurz vorgestellt. Es ist eines meiner Lieblingsobjektive, wenn es um die Freistellung durch Unschärfe im Hintergrund gleichzeitig mit einem schönen Vintage-Look geht. Ein paar Beispielbilder:

Das Bild zeigt ein Beispiel für das mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7 mögliche Bokeh
Wolfsmilch (Euphorbia)

Bei kurzem Abstand der Kamera zum Motiv ist das Bokeh sehr eindrucksvoll. Natürlich können andere Objektive auch einen schönen Unschärfeverlauf erzeugen, aber in Anbetracht des niedrigen Preises, für den dieses Objektiv heute gehandelt wird, ist es ein echtes Schnäppchen

Das Bild zeigt ein Beispiel für das mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7 mögliche Bokeh
Bokeh mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Das Bild zeigt Fackellinien mit unscharfen Hintergrund fotografiert mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Fackellilien
Das Bild zeigt Taglilien mit unscharfen Hintergrund fotografiert mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Taglilien
Das Bild zeigt ein Beispiel für das mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7 mögliche Bokeh
hier ist alles unscharf – trotzdem oder gerade deswegen sehr schön

Das Hexanon AR 50mm 1.7 liefert aber auch in allen anderen Aufnahmesituationen sehr gute Ergebnisse, insbesondere unter Berücksichtigung des Alters. Mein Exemplar wurde bereits 1975 gebaut.

Das Bild zeigt den Schönwasserpark Krefeld , fotografiert mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Schönwasserpark Krefeld
Das Bild zeigt Insektenhotel, fotografiert mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Insektenhotel
Im Wald der blauen Blumen

Im Wald der blauen Blumen

In einem kleinen Wäldchen bei Hückelhoven zwischen Aachen und Mönchengladbach gibt es einen in Deutschland nahezu einzigartigen Bestand des Atlantischen Hasenglöckchens (Hyacinthoides non-scripta).

blau-grüner Teppich aus unzähligen Hasenglöckchen

Das Hasenglöckchen – auch Waldhyazinthe, Blaue Blume oder Bluebells genannt – ist eine in Deutschland seltene Waldblume und blüht nur kurzzeitig ungefähr von Ende April bis Mitte Mai.

Hyacinthoides non-scripta – Hasenglöcken – blaue Blume – Bluebells – Waldhyazinthe

Die Pflanze stellt relativ hohe Ansprüche an ihre Umgebung. Starke Abschattung durch dichtes Unterholz verträgt sie nicht und an überdüngten Standorten wird sie schnell von Brombeeren und Brennnesseln überwuchert. Gleichzeitig benötigt sie aber genügend Licht und Feuchtigkeit in einem insgesamt milden Klima.

lange Schatten auf den blauen Blumen

Klar, dass der Wald der blauen Blumen zur Blütezeit des Hasenglöckchens ein beliebtes Ausflugsziel ist. Natürlich auch für Fotografen, die man dann zahlreich antrifft.

beeindruckend sind nicht die Einzelblüten, sonder die dichten Teppiche aus tausenden von Blüten
Bluebells in voller Blüte

Auf Insektensuche mit dem Minolta MD Macro Rokkor 100 mm 1:3.5

Auf Insektensuche mit dem Minolta MD Macro Rokkor 100 mm 1:3.5

Das Minolta 100mm Makroobjektiv gehört zu meinen bevorzugten Objektiven – immer wieder gerne eingesetzt. Diesmal auf einer kurzen Suche nach Insekten.

Für alle Bilder wurde der zum Objektiv gehörende 1:1-Adapter eingesetzt, so daß ein max. Abbildungsmaßstab von 1:1 erreicht werden konnte. Damit sind mit dem Objektiv nicht nur Nahaufnahmen, sondern bei 1:1 auch echte Makroaufnahmen möglich.

Pyrrhocoris apterus (gemeine Feuerwanze) auf Löwenzahn
Pyrrhocoris apterus (gemeine Feuerwanze)
Pyrrhocoris apterus (gemeine Feuerwanze)

Mit dem 1:1 Adapter kann das manuelle Fokussieren schon etwas mühsam werden, und Ausschuss auf Grund von falsch sitzendem Fokus kommt schnell vor. Dafür entschädigt aber das Ergebnis wenn der Fokus sitzt. Das Minolta MD Macro Rokkor 100 mm 1:3.5 liefert auch an modernen Systemkameras noch ein scharfes, detailreiches Bild.

Auch die Ausschnittsvergrößerung ist noch sehr scharf abgebildet.
Pyrrhocoris apterus (gemeine Feuerwanze)
Mit dem Minolta MC Rokkor-PF 58mm 1.4 unterwegs in Krefeld-Uerdingen

Mit dem Minolta MC Rokkor-PF 58mm 1.4 unterwegs in Krefeld-Uerdingen

Das Minolta MC Rokkor-PF 58mm 1.4 ist ein klassisches Objektiv aus den 60er Jahren – mit allen Stärken und Schwächen. Für die Benutzung heute spricht vor allem der Vintage-Look der damit entstandenen Bilder.

Hier ein paar Bilder von der Rheinpromende in Krefeld-Uerdingen, alle mit dem Minolta 58 mm 1.4 entstanden.

Blick auf die Rheinbrücke
Ein Containerschiff auf der Fahrt stromaufwärts

Besonders interessant für eine Fototour am Rhein entlang in Uerdingen sind die Bereiche der ehemaligen Howinolwerke und der Spedition Theodor Müncker kurz vor dem nördlich angrenzenden Chempark. Lost places, die schon seit Jahren abgerissen und durch moderne Bebauung ersetzt werden sollen.

Howinolwerke
links oben ein heller Fleck – das Minolta 58mm 1.4 ist wie viele alte Objektive anfällig für Flares
alter Puffer der Hafenbahn
leicht abgeblendet auf 2 – nicht nur für ein ca. 50 Jahren altes Objektiv sehr schön
eine alte Lagerhalle der
Spedition Theodor Müncker…
… bei Rheinkilometer 765
hier befanden sich früher Schiffsanleger und Verladeanlagen
Der Hafenkran ist mit Baujahr 1992 neueren Baujahres als die langsam verfallenden Gebäude in unmittelbarer Umgebung vermuten lassen könnten.
Die Natur erobert die nicht mehr genutzten Anlagen.
früher belebter Hafenbereich – heute eher verträumt

Irgenwie passt es gut, diesen Ort mit Hilfe eines alten Objektivs zu dokumentieren. Lange wird das nicht mehr möglich sein, aber bis zur Neugestaltung des Geländes ist dieser Bereich in Uerdingen ein schönes Ziel für interessierte Fotografen.

Minolta MD Zoom 70-210mm f/4 – Kurzvorstellung

Minolta MD Zoom 70-210mm f/4 – Kurzvorstellung

Vor kurzem habe ich für unter 40 EUR ein altes Minolta MD Zoom 70-210 mm f/4 erstanden, in sehr gutem Zustand und noch in Originalverpackung.

Zum Vergleich: Sony bietet aktuell das AF 70-200mm f/4,0 OSS G für UVP 1700 EUR an . Der Straßenpreis liegt zur Zeit bei immer noch ordentlichen 1250 EUR. Natürlich hat das moderne Sony-Objektiv Autofokus und einen integrierten optischen Bildstabilisator und ist dank neuer Rechnung mit Sicherheit schärfer. Aber das Preisverhältnis war bei meinem Kauf ca. 1:33, d.h. das ansonsten vergleichbare Sony-Objektiv hätte 33x mal mehr gekostet. Da das Minolta MD 70-210 f/4 einen sehr guten Ruf hat also ein guter Grund das Objektiv zu diesem unschlagbar günstigen Preis zu kaufen, um den mittleren Tele-Bereich abdecken zu können.

vergilbter Karton – mehr als 30 Jahre alt

Minolta brachte das MD Zoom 70-210 1983 als Nachfolger des bewährten 75-200 Zoom heraus. Es war eines der letzten neuen Objektive für das SR-Bajonett von Minolta. 1985 kam das auf der gleichen optischen Berechnung beruhende Minolta AF Zoom 70-210mm f/4 mit Autofokus (legendär und oft als „Ofenrohr“ oder „beercan“ bezeichnet) für das neue Minolta A-Bajonett auf den Markt.

im Karton sieht es (fast) wie neu aus…

Für das Objektiv spricht, dass es angeblich auch eine Leica-Version des Objektivs gab. Mit ein bisschen Suche zeigt sich, dass das ebenfalls 1983 erschienene Leica Vario-Elmar-R 70-210 f4.0 fast identische Daten hat (aber größerer Filterdurchmesser und integrierte Streulichtblende).

Das MD Zoom 70-210 ist ein Schiebezoom mit Einringbedienung („one touch design“) und zusätzlicher Makro-Einstellung. Die Länge verändert sich beim zoomen nicht, jedoch geringfügig beim fokussieren.

Minolta MD Zoom 70 – 210 mm f/4

Technische Daten:

Linsen: 12
Gruppen: 9
Bildwinkel: 34 – 12 Grad
Nahgrenze: 1,1 m
Abbildungsmaßstab an der Naheinstellgrenze: 1:3,9 (0,256X)
Blende: 4 bis 32, 7 Lamellen
Filtergewinde: 55 mm
Abmessungen: 72 mm (Durchmesser) x 153 mm
Gewicht: 635 g

Blende 4 über den gesamten Zoom-Bereich
Makro-Skala – max. Abbildungsmaßstab ist 1:3,9
Die rote Linie für den Schärfentiefenbereich ist für Infrarotfilm.
Öffnung bei Blende 4
Bei kleineren Blendenöffnungen sind die 7 Lamellen gut zu erkennen.
Riesenrad Düsseldorf bei Nacht

Riesenrad Düsseldorf bei Nacht

Von Ende Oktober 2018 bis Ende Januar 2019 war auf dem Burgplatz in der Düsseldorfer Altstadt, unmittelbar am Rhein, wieder das Riesenrad „Wheel of Vision“ aufgebaut. Mit 55 m Höhe und 42 Gondeln war das Riesenrad wie in den Jahren zuvor eine unübersehbare Sichtmarke am Rhein.

Über 1000 m LED-Schläuche sorgten auch bei Dunkelheit für gute Sichtbarkeit des Rads und für ein attraktives und viel fotografiertes Fotomotiv. Gut passte dazu der Schnee Ende Januar, und bei gleichzeitiger eisiger Kälte war auch die Gelegenheit für Langzeitbelichtungen des sich drehenden Riesenrads ohne sich während der Belichtung durch das Bild bewegende Spaziergänger gegeben.

Menschenleere Rheintreppe nach dem abendlichen Betriebszeitende des Riesenrads:

Blick vom Burgplatz auf die nächtliche Skyline des Medienhafens mit Rheinturm und Kniebrücke:

Eisige Temperaturen – Minolta MD Macro Rokkor 100 mm 1:3.5

Eisige Temperaturen – Minolta MD Macro Rokkor 100 mm 1:3.5

Nach einer kalten Nacht bei Temperaturen unter 0 Grad haben sich erste Eiskristalle gebildet. Zeit für eisige Fotos, auch wenn die Hände schnell kalt werden. Dazu sorgt die niedrig stehenden Sonne am Morgen für sehr gutes Licht.

Bei allen Fotos kam das Minolta MD Macro Rokkor 100 mm 1:3.5 zum Einsatz. Ein Objektiv, das ich oft und gerne für Nahaufnahmen verwende, insbesondere in der Natur.

Eiskristalle
Eis auf dem Blatt einer Garten-Yucca
Griethausener Brücke

Griethausener Brücke

Die Griethausener Brücke bei Kleve kurz vor der niederländischen Grenze ist heute ein über 150 Jahre altes technisches Denkmal und – in typischer niederrheinischer Landschaft gelegen – immer einen Ausflug wert.

1863 bis 1865 wurde eine neue Eisenbahnstrecke von Kleve nach Zevenaar (Niederlande / bei Arnheim) gebaut, die bei Griethausen den Rhein überquerte. Die eigentliche Rheinüberquerung erfolgte mit einer seilgeführten Eisenbahnfährverbindung, einem sog. Trajekt. Für die Überquerung des Altrheinarms bei Griethausen wurde jedoch eine Fachwerkträgerbrücke aus Stahl mit einer Öffnungsweite von 110, 4 m gebaut. Da das Gelände zwischen Altrheinarm und Rhein durch Hochwasser überschwemmungsgefährdet ist, schließt sich an die Altrheinbrücke in Richtung Rhein eine mehrere hundert Meter lange Vorflutbrücke an.

Griethausener Brücke

Bereits ab Herbst 1888 wurde die Verbindung nicht mehr durch Güterzüge befahren. Der Schnellzugverkehr war bereits im Jahr zuvor eingestellt worden. Neu erbaute Eisenbahnbrücken über den Rhein, wie die im Dezember 1874 in Betrieb genommene Eisenbahnbrücke Wesel, waren erheblich leistungsfähiger.

Für den reinen Nahverkehr wurde das Trajekt bis 1912 betrieben. Danach gab es bis 1926 nur noch eine Fährverbindung für den reinen Personenverkehr. Allerdings wurde der linksrheinische Teil der Strecke mit der Griethausener Brücke bis 1945 weiter für Personen- und Güterverkehr benutzt.

Griethausener Brücke

Zum Ende des 2. Weltkriegs nutzte die die britische Armee die vorhandene Bahnstrecke und baute im April/Mai 1945 zur Versorgung der kämpfenden Truppen eine Kriegsbrücke über den Rhein, die aber bereits ab April 1946 nicht mehr befahren wurde und im Oktober 1946 wieder abgebaut war. Einzig in diesem Zeitraum gab es eine durchgehende Verbindung über den Rhein.

Nach dem Krieg wurde der linksrheinische Streckenteil wieder in Betrieb genommen und bis 1960 für den Personenverkehr und danach bis 1983 nur noch für den Güterverkehr zur unmittelbar am Rhein gelegenen Olmühle genutzt. Die Bahnstrecke wurde bis auf die Griethausener Brücke und die anschließende Flutbrücke zurückgebaut. Heute ist die Brücke in Privatbesitz.

Griethausener Brücke und Flutbrücke

Die Flutbrücke besteht aus 20 Feldern mit je 19,20 m lichter Weite. Das gesamte Bauwerk aus Altrheinbrücke und Flutbrücke hat eine Länge von ca. 456 m.

Flutbrücke zwischen Rhein und Griethausener Brücke

Während die Altheinbrücke nur eingleisig ist, wurden die Pfeiler der Flutbrücke bereits für die Aufnahme eines zweiten Gleises ausgelegt, der jedoch nie gebaut wurde.

Flutbrücke zum Rhein bei Griethausen

Die Brücke befindet sich trotz ihres Alters noch in einem bemerkenswert gutem Zustand. Ursache ist das verwendete Puddeleisen, ein damals im sog. Puddelverfahren hergestelltes Schmiedeeisen, ein Stahl, der aber nicht mit dem heute verwendeten Schweißstahl identisch ist. U.a. durch einen relativ hohen Phosphorgehalt hat das Puddeleisen eine hohe Korrosionsbeständigkeit.

Griethausener Brücke
Griethausener Brücke bei Hochwasser
Niedrigwasser an der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf

Niedrigwasser an der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf

Anfang Dezember 2018 hat der Rhein nach der Dürre des Sommers und des Herbstes immer noch einen so niedrigen Wasserstand wie selten zuvor. Das ermöglicht an Stellen zu fotografieren, die normalerweise trockenen Fußes nicht zu erreichen sind und eröffnet ungewohnte Blicke auf den Strom – hier an der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf.

Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf
Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf bei Niedrigwasser

Alle Bilder wurden mit 15 bzw. 24 mm Brennweite aufgenommen.

Blick auf einen Brückenpfeiler der Theodor-Heuss-Brücke

Am Brückenpfeiler ist gut zu erkennen, bis zu welcher Höhe das Wasser ohne Niedrigwasser steht.

Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf
Theodor-Heuss-Brücke Düsseldorf

Bei normalem Wasserstand sind die Steine und der Sand dahinter unterhalb der Wasserlinie.