Autor: harry

Löwenzahn

Löwenzahn

Nach der Blüte des Löwenzahns im April bilden die haarigen Flugschirme ein schönes Motiv für Nah- und Makroaufnahmen.

Um trotz der geringen Schärfentiefe bei Makroaufnahmen ein durchgängig scharfes Bild zu erhalten, wurde das nachfolgende Bild aus 37 einzelnen Fotos mit untereinander leicht verschobener Schärfeebene erzeugt (Fokus-Stacking).

Das Bild zeigt Löwenzahn-"Fallschirme" in Nahaufnahme.
Löwenzahn-Flugschirme (Abbildungsmaßstab 1:1)

Die Aufnahmen der Flugschirme eignen sich auch gut für eine kontrastreiche schwarz-weiß Entwicklung.

das Bild zeigt zwei Löwenzahn-Flugschirme.
Löwenzahn-Flugschirme, hier als Einzelfoto ohne Stacking (Abbildungsmaßstab 1:1)
Bermel Boeing 707

Bermel Boeing 707

Mit der Bestellung von 4 Boeing 707-430 begann für die Lufthansa 1956/57 das Jet-Zeitalter. Die Flugzeuge wurden 1960 ausgeliefert und im selben Jahr taufte Berlins regierender Oberbürgermeister Willi Brandt die zweite Maschine mit der Registrierung D-ABOC auf den Namen „Berlin“. Die D-ABOC war anschließend bis 1977 bei Lufthansa im Einsatz.

Zu Werbezwecken wurden Reisebüros von den Fluggesellschaften gerne besondere „Reisebüromodelle“ der neusten Flugzeuge zur Verfügung gestellt. So auch von Lufthansa zum Start in das Jet-Zeitalter.

Das Bild zeig ein altes Reisebüro-Flugzeugmodell der Firma Walter Bermel einer Lufthansa Boeing 707-430.
Bermel Reisebüro-Flugzeugmodell Lufthansa Boeing 707-430

Motiv für die hier gezeigten Fotos ist das von der Metallgießerei Walter Bermel aus Düsseldorf im Maßstab 1:100 hergestellte Reisebüromodell der damals neuen Lufthansa Boeing 707 D-ABOC. Das Modell wurde irgendwann zwischen Bestellung und Auslieferung der 4 Boeing 707-430 hergestellt und hat das Original bereits um einige Jahrzehnte überlebt.

Standfuss eines Bermel Reisebüro-Flugzeugmodells Lufthansa Boeing 707-430
Beschriftungsschild auf dem Standfuss des Modells. (Bermel Reisebüro-Flugzeugmodell Lufthansa Boeing 707-430)

Die Modelle der D-ABOC sind die einzigen von Walter Bermel heute bekannten Flugzeugmodelle. Die Bezeichnung „Metallgießerei“ deutet darauf hin, dass die Herstellung von Flugzeugmodellen nicht das eigentliche Geschäftsziel der Firma war.

Das Bild zeig ein altes Reisebüro-Flugzeugmodell der Firma Walter Bermel einer Lufthansa Boeing 707-430.
Bermel Reisebüro-Flugzeugmodell Lufthansa Boeing 707-430

Auch zeichnen sich alle Bermel D-ABOC Flugzeugmodelle durch eine eher grobe Detaillierung aus. Insbesondere die charakteristischen Rolls-Royce Conway Triebwerke zeigen bei praktisch allen Exemplaren sichtbare Nachbearbeitungsspuren. Die Triebwerksaufhängungen sind auf den zum Flugzeugrumpf gewandten Seiten völlig unrealistisch nachgebildet worden. Andere Hersteller fertigten erheblich detailgenauer als Bermel.

Das Bild zeig ein altes Reisebüro-Flugzeugmodell der Firma Walter Bermel einer Lufthansa Boeing 707-430.
Die bei der Nachbearbeitung der Triebwerke entstandenen Kanten störten offensichtlich nicht. (Bermel Reisebüro-Flugzeugmodell Lufthansa Boeing 707-430)
Das Bild zeig ein altes Reisebüro-Flugzeugmodell der Firma Walter Bermel einer Lufthansa Boeing 707-430.
Grobe Schleifriefen auf einem Triebwerk eines anderen Exemplars des Modells. Die dunklen Stellen sind durch Korrosion des Metallgusses entstanden. (Bermel Reisebüro-Flugzeugmodell Lufthansa Boeing 707-430)

Aber gerade diese grobe Herstellung macht den charakteristischen und einmaligen Charme dieser historischen Reisebüro-Flugzeugmodelle aus. Die Aufgabe war deshalb auch, genau diese Eigenschaft in den Fotos herauszustellen.

Zum Einsatz kamen ein altes Minolta Auto Bellows Rokkor 100 mm 1:4 Objektiv (für die Nahaufnahmen der Triebwerke) und ein modernes 24-105 mm Objektiv.

Das Bild zeig ein altes Reisebüro-Flugzeugmodell der Firma Walter Bermel einer Lufthansa Boeing 707-430.
Herstellerschild auf der Rumpfunterseite (Bermel Reisebüro-Flugzeugmodell Lufthansa Boeing 707-430)
Das Bild zeig ein altes Reisebüro-Flugzeugmodell der Firma Walter Bermel einer Lufthansa Boeing 707-430.
Bermel Reisebüro-Flugzeugmodell Lufthansa Boeing 707-430
Trioh-Hefter in schwarz-weiss

Trioh-Hefter in schwarz-weiss

Ein alter Trioh-Hefter mit blankem Metall ohne Lackierung als schönes Vintage-Motiv. Ziel waren in diesem Fall schwarz-weiss Fotos mit hartem Kontrast.

Das Bild zeigt einen alten TRIOH-Hefter in schwarz-weiss fotografiert.
Trioh-Hefter

Der Markenname „Trioh“ wurde von der Firma Wulff & Sager aus Hamburg verwendet. Leider sind zu dieser Firma praktisch keine Informationen mehr zu finden.

Das Bild zeigt einen alten TRIOH-Hefter in schwarz-weiss fotografiert.
Trioh-Hefter

Auf dem Hefter finden sich jedoch die Abkürzungen D.R.G.M. für „Deutsche Reichs-Gebrauchsmuster“ und D.R.P. für „Deutsches Reichs-Patent“. D.R.G.M gab es von 1891 bis 1945, und 1945 war auch das Ende für D.R.P., wobei beide Abkürzungen möglicherweise auch noch in den Jahren nach 1945 auslaufend benutzt wurden.

Der Hefter dürfte also aus den 20er bis 30er Jahren des letzten Jahrhunderts stammen. Die aufwendige Bauart hat sich nicht durchgesetzt. Auch die Bedienung ist etwas umständlicher, denn der Hefter muß zum Einlegen des zu heftenden Papiers erst aufgeklappt werden. Aber er funktioniert immer noch einwandfrei!

Das Bild zeigt einen alten TRIOH-Hefter in schwarz-weiss fotografiert.
Trioh-Hefter

Für die hier gezeigten Fotos wurden zwei alte Auto Bellows Objektive verwendet. Beide sind allerdings nicht ganz so historisch wie der Hefter. Das Minolta Auto Bellows Rokkor 100mm 1:4 stammt aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Im gleichen Zeitraum dürfte das Novoflex Auto Bellows Noflexar 1:4/105 gebaut worden sein.

Auf den Bildern sind die Objektive nicht zu unterscheiden. Die Ergebnisse sind praktisch identisch.

An Auto Bellows Objektiven kann nur die Blende eingestellt werden. Die Fokussiereinheit fehlt komplett, da die Objektive für Balgengeräte gebaut sind. Der Fokus wird am Balgengerät oder am zusätzlich verwendeten Makro-Schlitten eingestellt.

Das Bild zeigt einen alten TRIOH-Hefter in schwarz-weiss fotografiert.
Trioh-Hefter

Im Rheinpark Duisburg mit dem Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm

Im Rheinpark Duisburg mit dem Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm

Der Rheinpark Duisburg in Duisburg-Hochfeld war früher ein Standort der Schwerindustrie. Heute sind davon nur noch wenige Fragmente vorhanden und das Gelände wurde zu einem öffentlich zugänglichen Freizeitpark umgestaltet.

Alle hier gezeigten Bilder wurden an einem späten Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang mit dem Zeiss Distagon T* 35mm 2.8 für Contax/Yashica aufgenommen.

Das Bild zeigt die Reste eines Sinterbunkers im Rheinpark Duisburg.
Reste eines Sinterbunkers
Das Bild zeigt eine Fußgängerbrücke im Rheinpark Duisburg.
Fußgängerbrücke im Rheinpark Duisburg

Unmittelbar am Rheinpark Duisburg gelegen sind zwei Rheinbrücken – die Eisenbahnbrücke Duisburg-Hochfeld und die Rheinbrücke Duisburg-Rheinhausen.

Das Bild zeigt die Rheinbrücke Duisburg-Hochfeld.
Rheinbrücke Duisburg-Hochfeld
Das Bild zeigt die Rheinbrücke Duisburg-Rheinhausen.
Rheinbrücke Duisburg-Rheinhausen
Das Bild zeigt alte Schienen im Rheinpark Duisburg.
Alte Schienen im Rheinpark
Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm CY-Mount Kurzvorstellung

Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm CY-Mount Kurzvorstellung

Distagon-Objektive von Carl Zeiss sind Objektive nach dem Prinzip des umgekehrten Teleobjektivs, sog. Retrofokus-Objektive.

Diese Bauweise ermöglicht einen größeren Bildwinkel und einen größeren Abstand zwischen letzter Linse des Objektivs und der Bildebene (also dem Sensor der Kamera). Früher war dieser Platz z.B. für die Spiegelkästen der Spiegelreflexkameras notwendig.

Bei den heutigen spiegellosen Digitalkameras ist der größere Abstand ebenfalls von Vorteil, da die Lichtstrahlen dadurch weniger schräg auf den Sensor treffen. Im Gegensatz zu Film ist die Empfindlichkeit der Sensoren für schräg einfallende Lichtstrahlen deutlich geringer.

Das Bild zeigt das Objektiv Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm mit CY-Mount.
Carl Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm

Der Markenname Distagon leitet sich aus den Worten „Distanz“ und dem griechischen „gonia“ (Winkel) ab. Damit soll das Merkmal „Weitwinkelobjektiv mit großer Distanz zum Bild“ ausgedrückt werden.

Das Bild zeigt das Objektiv Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm mit CY-Mount.
Carl Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm

Technische Daten Carl Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm:

optische Konstruktion: 6 Elemente, 6 Gruppen
Blende: 2.8 bis 22, 6 Lamellen
Naheinstellgrenze: 0,4 m
Bildwinkel: 63 Grad
Bajonett: CY (Contax/Yashica-Mount)
Filterdurchmesser: 55 mm
Gewicht: ca. 240 g (eigene Messung: 241 g)
Gehäuse: Metall

Das Bild zeigt das Objektiv Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm mit CY-Mount.
Carl Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm

Das T* im Objektivnamen steht für die Zeiss T*-Beschichtung der Linsen zur Verringerung von Reflexionen.

Das Bild zeigt das Objektiv Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm mit CY-Mount.
Carl Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm

Im Zeiss-Datenblatt zu diesem Objektiv heißt es:

„Dieses Distagon Hochleistungs-Objektiv ist für den Interessenten an einem sogenannten mittleren Weitwinkel ausgelegt, der unter Hochleistung nicht eine extreme Anfangsöffnung, sondern eine ungewöhnlich hohe Bildgüte versteht.“

Das Bild zeigt das Objektiv Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm mit CY-Mount.
Carl Zeiss Distagon T* 2,8/35 mm
Nachts im Medienhafen Düsseldorf

Nachts im Medienhafen Düsseldorf

Der Medienhafen in Düsseldorf ist auch bei Dunkelheit mit seinen architektonisch abwechslungsreichen und farbig angestrahlten Gebäuden ein interessantes Fotoziel. Ein paar Impressionen aus dem November 2019:

Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Blick zwischen den beiden Hochhäusern am Ende der Speditionsstraße im Medienhafen
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Blick auf die Pebble’s Terrasse des Hyatt Regency Düsseldorf, Rheinturm und Fußgängerbrücke
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Sternenhimmel über einem der beiden Hochhäusern am Ende der Speditionsstraße
Das Bild zeigt den Rheinturm Düsseldorf bei Nacht.
Die Turmspitze des Rheinturms mit Restaurants und Antennenplattformen. Oben die Sendeantenne für digitales Fernsehen.
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Spitzer Winkel am „Kai-Center“
Das Bild zeigt den Medienhafen Düsseldorf bei Nacht.
Noch ein Blick zwischen die Hochhäuser
Bokehspezialist? Bokeh mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7

Bokehspezialist? Bokeh mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7

Das Hexanon AR 50mm 1.7 von Konica habe ich hier kurz vorgestellt. Es ist eines meiner Lieblingsobjektive, wenn es um die Freistellung durch Unschärfe im Hintergrund gleichzeitig mit einem schönen Vintage-Look geht. Ein paar Beispielbilder:

Das Bild zeigt ein Beispiel für das mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7 mögliche Bokeh
Wolfsmilch (Euphorbia)

Bei kurzem Abstand der Kamera zum Motiv ist das Bokeh sehr eindrucksvoll. Natürlich können andere Objektive auch einen schönen Unschärfeverlauf erzeugen, aber in Anbetracht des niedrigen Preises, für den dieses Objektiv heute gehandelt wird, ist es ein echtes Schnäppchen

Das Bild zeigt ein Beispiel für das mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7 mögliche Bokeh
Bokeh mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Das Bild zeigt Fackellinien mit unscharfen Hintergrund fotografiert mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Fackellilien
Das Bild zeigt Taglilien mit unscharfen Hintergrund fotografiert mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Taglilien
Das Bild zeigt ein Beispiel für das mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7 mögliche Bokeh
hier ist alles unscharf – trotzdem oder gerade deswegen sehr schön

Das Hexanon AR 50mm 1.7 liefert aber auch in allen anderen Aufnahmesituationen sehr gute Ergebnisse, insbesondere unter Berücksichtigung des Alters. Mein Exemplar wurde bereits 1975 gebaut.

Das Bild zeigt den Schönwasserpark Krefeld , fotografiert mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Schönwasserpark Krefeld
Das Bild zeigt Insektenhotel, fotografiert mit dem Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Insektenhotel
Konica Hexanon AR 50mm 1.7 Kurzvorstellung

Konica Hexanon AR 50mm 1.7 Kurzvorstellung

Das Konica Hexanon AR 50mm war in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ein sehr gutes Standardobjektiv für die damaligen Konica Spiegelreflex-Kameras .

Zeitgemäß ist es ein ausschließlich manuell zu fokussierendes Objektiv ohne Autofokus.

Konica Hexanon AR 50mm 1.7

Technische Daten Konica Hexanon AR 50mm 1.7:

optische Konstruktion: 6 Elemente, 5 Gruppen
Blende: 1.7 bis 16, 6 Lamellen
Naheinstellgrenze: 0,45 m (0,55 m)
Bildwinkel: 46 Grad
Bajonett: Konica AR
Filterdurchmesser: 55 mm
Gewicht: 240 g (eigene Messung)
Gehäuse: Metall

Blenden 1.7 bis 16

Von dem Hexanon AR 50mm 1.7 gab es mehrere optisch gleich aufgebaute Varianten. Das abgebildete Objektiv hat die Naheinstellgrenze 45 cm und Rastpunkte zwischen den vollen Blendenwerten. Eine spätere Variante hat die größere Naheinstellgrenze 55 cm. Außerdem fehlen die Rastpunkte zwischen den vollen Blendenwerten. Dafür baut es kürzer und leichter.

Konica Hexanon AR 50mm 1.7
Auf der Rückseite ist der Produktionscode „5N“ gut zu erkennen.

Das abgebildete Objektiv hat den Produktionscode „5N“ aufgestempelt. 5 steht für das Produktionsjahr innerhalb eines Jahrzehnts – hier kann es nur 1975 sein. N steht für den Monat September. Das hier gezeigte Hexanon AR 50mm 1.7 wurde also 1975 hergestellt.

Für das Herstellungsjahr 1975 ist das Objektiv noch in einem sehr guten Zustand.
Konica Hexanon AR 50mm 1.7

Update:
neuer Blogartikel zum Hexanon AR 50mm 1.7 mit Beispielbildern

Auf Zollverein – Teil 2

Auf Zollverein – Teil 2

Im Teil 2 gibt es Motive aus den Bereichen Wagenumlauf Ebene 1 und Ebene 2 des „Denkmalpfad Zollverein“ auf dem Gelände des Architektur- und Industriedenkmals Zeche Zollverein in Essen zu sehen.

Das Bild zeigt mit Ausrüstungsteilen beladene alte Transportwagen im Wagenumlauf der Zeche Zollverein.
Im Wagenumlauf auf Zollverein

Im gesamten Wagenumlauf ist es relativ dunkel. Um Bildrauschen zu vermeiden ist für qualitativ hochwertige Fotos unbedingt ein Stativ zu empfehlen.

Das Bild zeigt mit Ausrüstungsteilen beladene alte Transportwagen im Wagenumlauf der Zeche Zollverein.
Wagenlauf auf Zollverein
Das Bild zeigt eine alte Schalttafel für die Elektrizitätsversorgung des Wagenumlaufs mit Zeigeranzeigeinstrumenten und Drehschaltern.
eine von sehr vielen Schalttafeln für die Elektrizitätsversorgung des Wagenumlaufs
Das Bild zeigt oben auf einem Stahlschrank abgestellte alte Ölkannen in unterschiedlichen Größen und Bauformen.
alte Ölkannen in unterschiedlicher Größe und Bauform
Das Bild zeigt in Großaufnahme ein altes Zeigerinstrument zur Druckanzeige.
Zeigermessinstrument zur Druckanzeige
Das Bild zeigt alte Stahlspinde mit der Patina der früheren Benutzung in einem Umfeld  mit vielem Kohlenstaub.
Stahlspinde
Das Bild zeigt Schienen und Wagen im Wagenumlauf Zeche Zollverein.
im Wagenumlauf

Zum Teil 1 „Auf Zollverein“

Wichtig für Fotografen: Zollverein ist eine beliebte Location für Foto- und Videoaufnahmen, aber es gibt klare Spielregeln dafür, und in vielen Fällen wird auch eine Genehmigung benötigt. Deshalb unbedingt vorher unter www.zollverein.de informieren! Es gibt dort (Stand März 2019) einen FAQ-Bereich zum Foto- und Filmaufnahmen, auch mit Kontaktinformationen. Nach meiner persönlichen Erfahrung wird auf Anfragen schnell und zuvorkommend geantwortet.

Im Wald der blauen Blumen

Im Wald der blauen Blumen

In einem kleinen Wäldchen bei Hückelhoven zwischen Aachen und Mönchengladbach gibt es einen in Deutschland nahezu einzigartigen Bestand des Atlantischen Hasenglöckchens (Hyacinthoides non-scripta).

blau-grüner Teppich aus unzähligen Hasenglöckchen

Das Hasenglöckchen – auch Waldhyazinthe, Blaue Blume oder Bluebells genannt – ist eine in Deutschland seltene Waldblume und blüht nur kurzzeitig ungefähr von Ende April bis Mitte Mai.

Hyacinthoides non-scripta – Hasenglöcken – blaue Blume – Bluebells – Waldhyazinthe

Die Pflanze stellt relativ hohe Ansprüche an ihre Umgebung. Starke Abschattung durch dichtes Unterholz verträgt sie nicht und an überdüngten Standorten wird sie schnell von Brombeeren und Brennnesseln überwuchert. Gleichzeitig benötigt sie aber genügend Licht und Feuchtigkeit in einem insgesamt milden Klima.

lange Schatten auf den blauen Blumen

Klar, dass der Wald der blauen Blumen zur Blütezeit des Hasenglöckchens ein beliebtes Ausflugsziel ist. Natürlich auch für Fotografen, die man dann zahlreich antrifft.

beeindruckend sind nicht die Einzelblüten, sonder die dichten Teppiche aus tausenden von Blüten
Bluebells in voller Blüte

Unterwegs mit dem Yashica DSB 50mm 1:1.9

Unterwegs mit dem Yashica DSB 50mm 1:1.9

Das Yashica DSB 50mm 1.9 Objektiv wurde hier im Blog bereits vorgestellt. Zur Vervollständigung ein paar mit dem Objektiv aufgenommene Bilder von der Rheinpromenade in Krefeld-Uerdingen.

Hafenkran am Rhein in Krefeld-Uerdingen
bei den ehemaligen Howinolwerken
alte Lagerhalle der
Spedition Theodor Müncker
Rheinkilometer 765
Bokeh mit offener Blende – Yashica DSB 50mm 1.9
ein Hauch von swirly-Bokeh – Yashica DSB 50mm 1.9 bei offener Blende
lost place
die Natur auf dem Weg der Rückeroberung
Street Art von Adry del Rocio an der „Rhine Side Gallery“
noch einmal Adry del Rocio
alte Hafentreppe
ein Puffer am Ende der Gleise für den Hafenkran.
Street Art von Maria Kudasheva, Rhine Side Gallery
Steine…
lost place
lost place
street art – von wem?

alle Bilder: Sony A7III / Yashica DSB 50mm 1.9